Der Formbelt Laufgürtel von Variosports

Kurzrezension: Der Laufgürtel Formbelt für Smartphone & Co.

Mit Laufgürteln habe ich es eigentlich so gar nicht. Während meines ersten Marathontrainings lief ich mit einem Laufgürtel von Nathan mit drei Flaschen dran, der ständig rauf und runter rutschte. Einen Trinkrucksack besaß ich damals noch nicht, und so machte ich meine langen Läufe tapfer und genervt mit diesem wackligen Ding. Der Formbelt ist da anders, aber er hat auch ein anderes Ziel: Er ist kein Wasserträger, sondern erweitert die Laufhose quasi um ein paar extra Taschen oder vielmehr um einen Schlauch, der sich eng um die Hüfte legt und in dem Smartphone, MP3-Player, Taschentücher, Schlüssel, Gels etc. Platz finden.

Das wackelt nichts, da rutscht nichts

Bei mehreren Läufen von acht bis zu 20 Kilometern habe ich den Formbelt getestet, auch bei Temperaturen über 20°C, da ich im Januar für ein paar Tage auf Fuerteventura war. Man zieht ihn wie eine Hose an. Das Material ist dehnbar und angenehm weich. Ein iPhone 6 muss man schon ein wenig durch die enge Öffnung hineinbugsieren, aber es soll ja schließlich auch nicht einfach wieder hinausfallen. Wer aber einen Gürtel sucht, um während des Laufs das eine oder andere Selfie zu schießen, der ist beim Formbelt eher falsch. Dies liegt am engen Sitz, der aber überhaupt nicht unangenehm ist. Im Gegenteil: Man vergisst schon auf den ersten Metern, dass man den Formbelt über der Laufhose trägt. Das wackelt nichts, da rutscht nichts, da muss nichts zurecht gezogen werden. Wichtig: Wenn man ordentlich schwitzt, dann schwitzt man den Formbelt durch. Elektronische Gegenstände sollte man also durch eine Plastiktüte oder Ähnliches schützen.

Fazit: Für wen eignet sich der Formbelt?

Der Formbelt ist für alle Läufer die richtige Wahl, die einen minimalistischen Laufgürtel suchen, in dem die wichtigsten Gegenstände Platz finden – dafür ist dieser Laufgürtel ideal, denn der Sitz ist selbst dann perfekt, wenn es über unebene Trails geht. Hat mich der Formbelt zu einem Laufgürtel-Läufer gemacht? Nein – mir reicht es, den Haustürschlüssel in die hintere Tasche der Laufhose zu stecken. Mehr brauche ich nicht, mehr will ich nicht mitnehmen. Und ein Smartphone für den Notfall? Ja, sollte ich. Aber da bin ich einfach unvernünftig.

Der Formbelt Laufgürtel, den es übrigens in zahlreichen verschiedenen Farben und Größen gibt, wurde mir von Variosports kostenlos für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf meine Bewertung. Vorgefertigte Meinungen haben im meinem Blog nämlich nichts zu suchen.

Geschrieben von: Bert.

Formbelt – Laufgürtel von Variosports

Bert

Seit August 2011 laufe ich durch den schönen Odenwald im Süden Hessens. Am liebsten bin ich auf Trails unterwegs, die gerne über 30 Kilometer lang sein dürfen. Mittlerweile bin ich acht Ultratrails gelaufen – von 60 bis 170 Kilometern, von 2.500 bis 10.000 Höhenmetern. Zuletzt den Transalpine Run, der mich in sieben Etappen von Fischen im Allgäu bis nach Sulden in Italien geführt hat.

Kategorie: Tests
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