Frankfurter Halbmarathon: Zieleinlauf Commerzbank-Arena

Mit über 5.000 weiteren Läufern reihte ich mich am 10. März 2013 direkt vor der Frankfurter Commerzbank-Arena (dem ehemaligen Waldstadion für die Frankfurter unter uns) ins Startfeld für den Frankfurter Halbmarathon ein. Das Wetter war mit knapp 12° C optimal. Meine zweite Teilnahme am Frankfurter Halbmarathon, oder auch Lufthansa-Halbmarathon, nach 2012, als ich zum ersten Mal überhaupt an einem Wettkampf teilgenommen hatte. Damals war ich froh, mit 1:59:24 knapp unter der Zwei-Stunden-Grenze geblieben zu sein. Heute sollte mehr drin sei. Schließlich hatte ich Anfang Januar in der Uniklinik Frankfurt eine Leistungsdiagnostik gemacht und die letzten Wochen nun unter Kenntnis meiner individuellen Pulswerte optimal trainieren können.

Im Startblock weiter hinten starten

Eine Zeit von unter 1:40:00 hatte ich mir ambitioniert vorgenommen. Damit nichts schief ging und ich gleich zu Beginn richtig loslaufen konnte, reihte ich mich ganz vorne in der Läufergruppe ein, die über 1:45:00 laufen würde. Direkt nach dem Startschuss für unsere Gruppe gab ich Gas und konnte mich mit zwei weiteren Läufern gleich deutlich absetzen. Dabei ist dann dieses, wie ich nicht ganz uneitel finde, Super-Bild kurz nach dem Start entstanden:

Frankfurter-Halbmarathon-2013

(Wie seht Ihr das? Macht man so was – sich als schnellerer Läufer in einer langsamen Gruppe einsortieren und dann von dannen ziehen? Ich werde es wieder machen. Beim Mainzer Marathon zwei Monate später reihte ich mich brav in die für mich passende Gruppe ein. Mit dem Ergebnis, dass ich den ersten Kilometer nur mit nervigen Überholmanövern verbringen musste, weil sich langsame Läufer zu weit vorne einsortiert hatten. Freue mich über Kommentare, was Ihr zu diesem Thema zu sagen habt.)

Frankfurter Halbmarathon 2013: Traumhafte Strecke

Die Strecke ist für mich als Frankfurter natürlich traumhaft. Ein bisschen Stadtwald, am Main entlang nach Sachsenhausen und als großes Finale der Zieleinlauf in die Commerzbank-Arena. Auch wenn sie natürlich nicht so gefüllt ist wie bei einem Spiel der Eintracht, ist es doch ganz großes Kino und ein bisschen fühlt man sich, wie ein Spitzensportler bei einem großen Turnier. Darüber hinaus ist die Strecke beim Frankfurter Halbmarathon sehr eben (nur ab Kilometer 12 kommt eine kurze Steigung), so dass man sie sehr schnell laufen kann – eine Strecke für Bestzeiten eben. Und meine damalige Bestzeit erreichte ich auch an diesem Tag: 1:39:25. Einziger Kritikpunkt der sonst sehr gut organisierten Veranstaltung: Der erste Verpflegungspunkt nach knapp 10 Kilometern ist für mich deutlich zu spät. Auch 2014 werde ich wieder mit dabei sein. Die Anmeldung ist bereits erfolgt.

Geschrieben von: Bert

Frankfurter Halbmarathon 2013 mit 5.000 Läufern

Bert

Seit August 2011 laufe ich durch den schönen Odenwald im Süden Hessens. Am liebsten bin ich auf Trails unterwegs, die gerne über 30 Kilometer lang sein dürfen. Mittlerweile bin ich neun Ultratrails gelaufen – von 60 bis 170 Kilometern, von 2.500 bis 10.000 Höhenmetern. Zuletzt den Cape Wrath Ultra, der mich in acht Etappen von Fort William bis nach Cape Wrath geführt hat.

Kategorie: Läufe
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