Weniger geht kaum: der inov-8 Trailroc 150

Der inov-8 Trailroc 150 ist der minimalistischste Schuh innerhalb der Trailroc-Reihe – bei ihm ist die Sohle quasi direkt mit dem Obermaterial vernäht. Er eignet sich daher nur Läufer mit trainierten Füßen, die ohne jegliche Dämpfung ihre Trails in Angriff nehmen wollen. Ich habe ihn bislang für Wanderungen und Spaziergänge im Wald eingesetzt, da für einen Lauf meine Füße noch nicht fit genug sind. Dennoch: Auch wenn man langsamer mit dem Trailroc 150 unterwegs ist – er macht viel Spaß, da der Untergrund erlebbar wird, man spürt, wie sich Asphalt, Gras oder der Waldboden anfühlen. Und nebenbei trainiert man seine Füße. Nicht verkehrt, wenn man auf Natural Running umsteigen möchte.

inov-8 Trailroc 150: Minimalistischer Trailrunning-Schuh
Die unterschiedlichen Gummis, die für die Sohle verwendet wurden, sind beim inov-8 Trailroc 150 klar zu erkennen.

Update nach knapp 3 Monaten mit dem Trailroc 150

Mittlerweile bin ich auf meinen Spaziergängen auch ein paar Hundert Meter mit dem inov-8 Trailroc 150 gelaufen. Solche kurzen Distanzen machen richtig Spaß, man muss aber höllisch aufpassen, dass man nicht auf einen spitzen Stein oder ähnliches tritt, denn das ist mehr als deutlich spürbar. Ein Lauf mit diesem Trailrunning-Schuh setzt daher eine gehörige Portion Konzentration voraus, da jeder Fehltritt bitter bestraft wird. Auch wenn meine Füße soweit wären, längere Distanzen mit dem Trailroc 150 zurückzulegen, würde ich mir dies daher gut überlegen. Am Strand am Meer oder auf Wiesen ist dies sicherlich kein Problem, auf meinen Wegstrecken schon. Ich trage ihn nach wie vor sehr gerne, werde es aber beim Spazieren und bei Wanderungen mit ein paar munteren Zwischensprints belassen. Aber jetzt ist es für diesen Schuh ohnehin bald ein wenig zu kalt. Bis zum Frühjahr habe ich ihn daher erst mal eingemottet.

Geschrieben von: Bert

inov-8 Trailroc 150: Minimalistischer Trailrunning-Schuh

Bert

Seit August 2011 laufe ich durch den schönen Odenwald im Süden Hessens. Am liebsten bin ich auf Trails unterwegs, die gerne über 30 Kilometer lang sein dürfen. Mittlerweile bin ich neun Ultratrails gelaufen – von 60 bis 170 Kilometern, von 2.500 bis 10.000 Höhenmetern. Zuletzt den Cape Wrath Ultra, der mich in acht Etappen von Fort William bis nach Cape Wrath geführt hat.

Kategorie: Tests
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