Jetzt geht’s an Laufschuhe mit wenig Sprengung – Teil 3 der Umstellung

Locker laufen mit wenig Sprengung

[14.11.2013] Der letzte Statusbericht zu meinem Projekt liegt schon über zwei Monate zurück. Vielleicht weil aus dem Projekt mittlerweile fast Alltag geworden ist. Es läuft einfach – jetzt auch mit Laufschuhen mit wenig Sprengung. Knapp 300 Kilometer habe ich auf den Salomon Sense Mantra zurückgelegt, die so langsam platt sind, da sich die Haltbarkeit der Sohle als sehr mäßig herausgestellt hat. Ich wechsele jetzt zu inov-8, auf den Trailroc 255, der ebenfalls wenig Sprengung (6 Millimetern) hat. Die Sohle sieht auf den ersten Blick robuster aus, und ich hoffe, dass er locker über 600 Kilometer kommt. Im Schuhregal steht zwar schon seit ein paar Wochen ein Karton mit einem Paar Trailroc 245, aber an die 3 Millimeter Sprengung traue ich mich noch nicht so recht heran. Vielleicht demnächst mal auf eine kleine 7 Kilometer Runde.

30 Kilometer Laufstrecke sind kein Problem mehr

Mit den Sense Mantra laufe ich mittlerweile auch lange Distanzen: mehrfach 20 Kilometer, zweimal 30 Kilometer auf Trails durch den Odenwald. Völlig problemlos. Zumeist sind wenigsten 400 Höhenmeter zu erlaufen. Gerade bergauf sind Laufschuhe mit wenig Sprengung perfekt, da man ohnehin vorfußorientierter läuft, wenn’s nach oben geht. Nur dass meine Muskeln jetzt passend trainiert sind. Der ausreichend, aber nicht labberig gedämpfte Schuh ist super für ein direktes Laufgefühl, ohne Knochen und Sehnen zu viel zu zumuten.

Laufschuh mit wenig Sprengung von 6 Millimetern
Mit Matsch verschönert: Laufschuh mit wenig Sprengung

Auf die Körpersignale hören und rechtzeitig pausieren

Und der Ermüdungsbruch? Machte sich der noch mal bemerkbar? Bevor ich diese längeren Distanzen in Angriff nahm, also so vor sechs Wochen, hatte ich immer mal wieder das Gefühl, dass es meinen Knochen zu viel wird. Nicht allein am Mittelfuß, an der Stelle vom Ermüdungsbruch, sondern mal hier, mal dort, mal an der Achillessehne, mal an den Zehen. In solchen Momenten setzte ich prinzipiell zwei Tage mit dem Laufen aus, was ausreichte. Ist schon eine Umstellung für die Knochen, diese Umstellung auf Mittelfußlauf und auf Laufschuhe mit wenig Sprengung.

Aber ich habe stets brav auf die Signale meines Körpers gehört und immer passend pausiert, so dass es zu keiner Verletzung kam. [Dreimal-auf-Holzklopf-Geräusch] Jetzt mache ich immer wieder bewusst auch mal drei Tage Pause beim Laufen, komme aber trotzdem auf durchschnittlich drei bis vier Läufe die Woche. In der Regel ist immer ein langer Lauf von über 20 Kilometer mit dabei. Bin echt froh, meinen Laufstil auf Natural Running umgestellt zu haben. Fühlt sich alles leichtfüßiger und irgendwie auch eleganter an.

Hier geht’s zur Übersichtsseite Mein Natural Running Projekt.

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Geschrieben von: Bert