Dogscooter: Wie ich den Roller wiederentdeckt habe

Ich wollte einen Hund, der mich beim Laufen begleitet, der verrückt genug ist, bei 8°C und Dauerregen mit Lust einen 10 Kilometer-Tempolauf mit mir zu machen. Oder mal kurz am Sonntag 40 Kilometer mit mir durch den Odenwald zu trailen. So einen Hund habe ich. Er heißt Rocco und ist ein German Trailhound. Und nebenbei ist er auch ziemlich verrückt und nicht kaputt zu kriegen. Einmal, ein einziges Mal wollte er noch nicht mal Spaziergehen. Aber dafür musste ich mit ihm das Höllengebirge überqueren und am nächsten Tag noch mal einen 30er laufen. Da wollte er doch mal einen Tag auf der Couch verbringen. Aber egal, welche Distanz wir laufen, für so einen Hund bin ich tendenziell ein wenig zu langsam. Deswegen machen wir Bikejöring und mittlerweile zieht mich Rocco auch auf dem Dogscooter in einem Affenzahn durch den Odenwald.

Der Dogscooter macht mir mehr Spaß als das Mountainbike. Ein bisschen wie Surfen über Trails. Dabei ist es nicht so, dass man als Musher so gar nichts machen muss. Wenn es sehr steil wird, springe ich ab und sprinte mit Rocco den Hang hoch und schiebe den Dogscooter vor mir her. Auf der Ebene und bei leichter Steigung arbeite ich mit, stoße mich abwechselnd mit dem linken und rechten Bein ab und helfe Rocco so gut es geht. Wie das so aussieht? Ich habe da einen kurzen Videoclip in meinem YouTube-Kanal gefunden. Uuuuund: „Go!“

Videoclip: Mit dem Dogscooter durch den Odenwald

Bert

Seit August 2011 laufe ich durch den schönen Odenwald im Süden Hessens. Am liebsten bin ich auf Trails unterwegs, die gerne über 30 Kilometer lang sein dürfen. Mittlerweile bin ich neun Ultratrails gelaufen – von 60 bis 170 Kilometern, von 2.500 bis 10.000 Höhenmetern. Zuletzt den Cape Wrath Ultra, der mich in acht Etappen von Fort William bis nach Cape Wrath geführt hat.

Kategorie: Dies & Das
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